GRÜNE: Größere Nahverkehrsverbünde bieten Chance für besseren, zuverlässigeren ÖPNV

Die Grüne Kreistagsfraktion begrüßt die Gespräche zu einer möglichen Fusion des AVV mit dem MVV.

Bereits bei ihrer Klausurtagung 2022 beschäftigte sich die GRÜNE Kreistagsfraktion mit dem Thema „Flächendeckende Verkehrsverbünde für Bayern“. Markus Büchler, MdL erläuterte hier das GRÜNE Konzept „Fünf Verkehrsverbünde für Bayern“.

Silvia Daßler, Fraktionsvorsitzende im Kreistag: “Insofern stehen wir hinter den Bemühungen um eine Verbunderweiterung, wenn diese Erweiterung rechtlich machbar ist, aber vor allem zu Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger bei der Nutzung des ÖPNV führen. Der Zeitrahmen für eine Fusion bis Ende 2025 ist sicherlich ehrgeizig, aber wie so oft, wird sich auch hier zeigen dass, wo ein Wille ist, sich auch ein Weg findet.“

Wichtig ist für die GRÜNEN, dass der Prozess einer möglichen Fusion von AVV und MVV für alle Beteiligten transparent, nachvollziehbar und mitbestimmend gestaltet wird. Dazu gehöre, dass die verschiedenen Gremien, die sich mit dem Thema ÖPNV befassen, gut koordiniert zusammenarbeiten, das betreffe auf Kreistagsebene insbesondere den AK ÖPNV, den Steuerungskreis Fortschreibung Nahverkehrsplan, den AK Nahverkehrsplan und den Kreisausschuss, sowie letztendlich den Kreistag, der die abschließenden Beschlüsse fasst.

Die Ziele eines Verkehrsverbundes, wie etwa die Zuverlässigkeit und Sicherstellung des Fahrtenangebots, ein einheitliches Fahrpreissystem, ein von allen Verkehrsunternehmen anerkanntes, einheitliches Fahrkartensortiment, abgestimmte Fahrpläne, einheitliche Fahrplaninformationen und die Anschlusssicherung zwischen den Verkehrsunternehmen, auch der Eisenbahnen, können in einem größeren Verbund besser umgesetzt werden.

Silvia Daßler weiter: „Allerdings erfordert auch ein größerer Verkehrsverbund eine bessere Finanzausstattung. Nach wie vor ist der ÖPNV eine freiwillige Leistung. Ohne eine ausreichende finanzielle Ausstattung wird es keinen ÖPNV geben, mit dem die Verkehrswende gelingen kann. Und die ist wichtig, denn der Verkehrssektor kann bislang seine Klimaschutzziele nicht erreichen“.

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