Gründung einer Regionalen Energieagentur

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Stellungnahme der Kreistagsfraktion B 90 / Grüne

Bereits vor einem Jahr haben wir den Grundsatzbeschluss zur Gründung einer Energieagentur gefasst.

Mit der Namensgebung haben wir das Kind nun aus der Taufe gehoben.

Im Rahmen der Energiewende wird die Energieagentur „Regio Augsburg Energie e.V.” im zentralen Mittelpunkt des energetischen Umbaus der Region stehen und kommt gerade noch zur rechten Zeit.

Ein wichtiger Baustein der dem Umweltkompetenzzentrum Augsburg Schwaben, kurz KUMAS genannt, nun hinzu kommt.

Es ist angesprochen worden, dass wir Modellregion werden wollen – hier müssen wir unser Profil noch schärfen.

Modellregionen gibt es in Deutschland schon viele.

Alleine 25 Bioenergieregionen, die vom Bund gefördert werden und sich zum Ziel gesetzt haben, ihre Energieversorgung auf 100 Prozent Erneuerbare Energie umzustellen. Dann gibt es Modellregionen zur Elektromobilität gefördert vom Bundeswirtschaftministerium und ebenso vom Bundesverkehrsministerium.

In Deutschland haben wir 3 Modellvorhaben der Plusenergieschule in Baden-Württemberg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Eine Chance, die alle drei Bereiche ausfüllt, bietet uns der Neubau des Berufsbildungszentrums Neusäß.

Hier könnte eine Plusenergieschule mit Elektromobilitätstankstelle entstehen, die ihren Restwärmebedarf aus dem Biomasseheizwerk bezieht.

Lasst uns gemeinsam ein solches Projekt voran bringen.

Es ist nicht wichtig, wer als erster eine Idee hatte oder einen Antrag einreichte – sondern, dass wir gemeinsam ein Ziel verfolgen.

Den Grundstein dafür, dass wir in Neusäß andere Wege gehen, hat ohnehin der Kollege Mößner gelegt, der die Frage des Neubaus aufwarf.

Die gegründete Energieagentur wird auf jeden Fall Dreh- und Angelpunkt einer Modellregion im Energiebereich sein.

Über die Kosten für die Energieagentur und die Mehrkosten für Modellvorhaben wird sicherlich noch viel diskutiert werden, aber kurzfristig werden wir hierfür Fördergelder akquirieren und langfristig Energiekosten einsparen und dabei die Umwelt schonen.

18.07.2011 Joachim Schoner

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