Reaktion der Landkreis – GRÜNEN auf die Halbzeitbilanz der SPD

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Die Forderung des Landtagsabgeordneten und Fraktionschefs Harald Güller, „Die Energie- wende müsse sozial und bezahlbar sein” können die Landkreis – GRÜNEN ohne Wenn und Aber mittragen, nicht aber die unqualifizierte Aussage unwidersprochen stehen lassen, dass: „den Grünen das (die Kosten der Energiewende) sozial gesehen völlig wurst” wäre.

Aus den genannten Gründen, die Energiewende muss sozial und bezahlbar sein, fordern die GRÜNEN Augsburg-Land zusammen mit der grünen Kreistagsfraktion den Regionalplan fortzuschreiben bzw. neu zu fassen und Windkraftanlagen im Binnenland, auch in unserem Landkreis, zu erstellen.

Eine Windkraftanlage, die 2011 in Betrieb geht, bekommt eine Einspeisevergütung von 9,2 C/kWh für den Strom, den sie in den folgenden 20 Jahren produziert. Off shore Windanlagen erhalten 15-17 C/kWh, Biogasanlagen 17-19 C/kWh Einspeisevergütung.

Nach unserer Vorstellung sollen Windkraftanlagen vor Ort, dezentral und mit Bürgerbeteiligung errichtet werden. Dadurch fließt das Geld nicht nach Saudi-Arabien (Öl) oder Russland (Gas) sondern bleibt in der Region. Durch Bürgeranlagen schafft man Akzeptanz. Mittelfristig wird sich die Preis-Waage verändern, Energie aus Erneuerbaren Energieträgern wird billiger während anderweitig erzeugter Strom im Preis steigt. „Genau das ist die Basis für soziale Gerechtigkeit”, so Ursula Jung.

Es wäre zukunftsweisend, wenn die SPD mit Ihren Bürgermeistern, dies erkennen und die Neufassung des Regionalplanes bei der Windkraftnutzung im Plangebiet entsprechend unterstützen würde. „Argumente für Binnenwindkraft-Anlagen zu kommunizieren wäre jetzt wichtiger als Vorwahlkämpfe zu führen”, empfiehlt Hannes Grönninger den Genossen.

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