Vereinbarungen zum Erreichen der Klimaziele als auch der Nachhaltigkeitsziele (Agenda 2030; Sustainable Development Goals – SDG) werden meist auf nationaler und internationaler Ebene getroffen.
Silvia Daßler, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag: „Allerdings kommt den Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung der Ziele eine entscheidende Rolle und Verantwortung zu. Deshalb sind wir sehr froh, dass der Umwelt- und Energieausschuss des Kreistages in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen hat, die Möglichkeiten für eine kommunale Klimapartnerschaft mit Kenia auszuloten“.
Diesem Beschluss ging ein Antrag der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN voraus, der bereits im Mai 2024 unter dem Titel “Kommunale Klimapartnerschaften – kommunale Entwicklungszusammenarbeit” eingebracht wurde.
Im Rahmen der Ausschusssitzung stellte der Bürgermeister von Gersthofen, Herr Michael Wörle, die Erfahrungen seiner Stadt mit dem Projekt “Kommunale Klimapartnerschaften” vor.
Heike Uhrig, Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Umweltausschuss, betonte die Bedeutung des Beschlusses: “Klimaschutz, Fachkräfteausbildung und -gewinnung, aber vor allem auch die Fluchtursachenbekämpfung sind für uns alle von großer Bedeutung. Trotz angespannter Haushaltslage halten wir es für essentiell, diese Zukunftsthemen auch in unserem Landkreis auf die Tagesordnung zu bringen, denn ohne die Kommunen kann hier nur wenig vorankommen. Wir sind froh, dass der Ausschuss mit nur einer Gegenstimme unserem Antrag gefolgt ist.“
Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, die konkreten Möglichkeiten für eine Klimapartnerschaft mit Kenia zu prüfen und den Landkreis auf diesem Weg zu begleiten.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sehen in diesem Schritt eine wichtige Chance für den Landkreis, einen aktiven Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten und gleichzeitig von den Erfahrungen und Perspektiven der kenianischen Partner zu profitieren.